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Im Interview: Künstler und Musiker Lennard Charles #CreateTheExtraOrdinary

Frankfurt und Offenbach. Zwei Städte, die sich nicht unbedingt sonderlich gern haben. In Sachen Musik-Kultur haben sie aber eines gemeinsam: Bekannte Clubs für House- und Techno-Liebhaber. Ein Beispiel: Das legendäre Robert Johnson in Offenbach, in dem DJ-Größen wie Sven Väth, Roman Flügel und Ricardo Villalobos bereits die Platten haben kreisen lassen. Für viele gilt dieser Club wohl als Mekka der House- und Techno-Musik. Wir haben uns im Rahmen unseres Projekts mit dem HUAWEI P9 und unter dem Hashtag #CreateTheExtraOrdinary auf die Suche nach einem Künstler in unserer Heimatstadt Frankfurt begeben. Jemandem, der seiner Kreativität freien Lauf lässt und dies in einer Art und Weise zum Ausdruck bringt, die Menschen begeistert. Dabei sind wir auf Musiker Lennard Charles gestoßen, dem wir Fragen zu sich und zum Thema Musik in der hiesigen Szene stellen durften. Außerdem hat er uns beantwortet, wie ihm das Smartphone beim Musik machen und im Alltag unterstützt. Alle Fotos haben wir währenddessen mit dem HUAWEI P9 geknipst.

Hey Lenni, stelle dich doch einmal kurz vor und sag uns, was du so machst?

Ich bin Grafiker und Musiker aus Frankfurt. Ich lebe und arbeite hier schon seit über 4 Jahren und bin immer wieder erstaunt von dieser überschaubaren Stadt. Mein musikalisches Spektrum bewegt sich irgendwo zwischen Lo-Fi House und Detroit Techno – Bei mir kommt es immer auf den Moment drauf an.

Woher nimmst du deine Inspiration?

Hui, starten wir direkt mit einem riesen Thema. Mich inspiriert so ziemlich alles. In jedem kleinen Detail steckt irgendetwas, was es wert wäre, sich genauer anzuschauen. Oft sind es für mich aber die kleinen Details, die die großen Dinge zum Laufen bringen.

Irgendwie überfällt mich die Inspiration einfach. Wenn ich sie suchen würde, so würde ich sie nicht finden. Da ich Hauptberuflich als Grafikdesigner und Art Director arbeite, profitiert bei mir das visuelle vom akustischen. Ein schönes grafisches Element kann gleichzeitig ein schöner Akkord sein und umgekehrt. Das ist so ein Grundgedanke, den ich da verfolge. Jede Sache hat eine Art Idee in sich – einen Charakter. Ob er jetzt als Ton oder als Bild erscheint, ist für mich in dieser Hinsicht eher weniger interessant.

Was bedeutet Musik für dich?

Ich glaube das bedeutet bei fast allen von uns dasselbe, aber jeder interpretiert sie anders. Im Endeffekt ist Musik eine Art Gefühle zu vermitteln. Über Texte, Melodien oder Ähnliches. Und genau deswegen ist Musik meiner Meinung nach etwas sehr essentielles. Wir Menschen bekommen es leider oft nicht so gut hin unsere Gefühle zu vermitteln, weil wir nur unsere Sprache haben, mit der wir etwas umschreiben können. Wir haben lediglich ein Substitut, welches aber nicht das eigentliche Gefühl vermittelt, sondern nur beschreibt wie es sich anfühlt. Man spürt es nicht – es sei denn man hört Musik.

Inwiefern hilft dir Musik bei der kreativen Arbeit?

Da sich bei meiner Arbeit Bild und Ton bedingen, ist das schon sehr wichtig. Ich kann aber sehr schlecht Musik während der Arbeit hören, weil mich das dann ständig beeinflusst.

Wie ist deine Meinung zur Musik Szene in Frankfurt?

Ich vergleiche das gerne mit dem Klimawandel. Das verändert sich ständig. Im Allgemeinen sage ich aber immer, dass Frankfurt eine kleine Blume ist, die eigentlich nur im Sommer blüht. Gerade jetzt im Winter ist es eher ruhig. Aber es gibt viele wunderbare Menschen wie beispielsweise Alex Horn und Henok, die viel für Frankfurt und die Musikszene tun und dafür auch sehr wichtig sind.

Wo legst du besonders gerne auf?

Im Allgemeinen in kleinen Clubs. 50-70 Menschen sind das ideale Publikum. Es gibt nichts Schöneres, wenn eine Gruppe Menschen einen Abend zusammen mit den Höhen und Tiefen eines Sets durchleben kann. Ganz wichtig ist hier ein bunt gemischtes Publikum, weil House und Techno schon immer offen für jeden war und jeder innerhalb dieser Gruppe trotzdem seinen Freiraum hat. Und so sollte es auch bleiben. Massenevents zerstören das meiner Meinung nach, was ich sehr schade finde.

Wie genau hilft dir ein Smartphone beim Musik machen?

Da komme ich wieder auf die erste Frage zurück. Ohne Handy wäre ich manchmal etwas aufgeschmissen, weil ich ein stark vergesslicher Mensch bin. Ich halte genau diese kleinen Details dann mit meinem Handy fest. Hauptsächlich kleine Soundschnipsel oder irgendwelche Oberflächentexturen oder andere visuelle Details. Es hilf mir also beim Organisieren meiner Eindrücke. Sehr, sehr wichtig!

Wie wichtig ist dir eine gute Kamera im Smartphone?

Eine Kamera, die die Feinheiten meine Umgebung nicht abbilden kann, bringt mir nichts. Wie ich am Anfang gesagt habe, geht es um Gefühle und unmittelbare Eindrücke. Das funktioniert nicht mit Bildern, welche nur schemenhaft erkennen lassen, was ich da fotografiert habe. Eine gute Kamera ist eine, die Momente festhält – Schnipsel der Gegenwart – das ist alles was zählt.

 

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